Vier minus Drei
| Land/Jahr | Österreich/Deutschland 2025 |
| Regie | Adrian Goiginger |
| Darsteller | Valerie Pachner, Robert Stadlober, Jonas Recklies, Victoria Wild u.a. |
| Länge | 120 Minuten |
| Altersfreigabe | Sehenswert ab 14 |
Im Mittelpunkt steht eine Berufsclownin, die nach dem Verlust ihrer Familie einen Weg zurück ins Leben sucht. Mit ruhigen Bildern, poetischen Rückblenden und einer fein austarierten Mischung aus Trauer und Lebensfreude erzählt das Drama von Erinnerung, Schmerz und der Fähigkeit, selbst im Unglück Hoffnung und Menschlichkeit zu bewahren. DE 2024
Nach einem tragischen Unfall verliert die Clownin Barbara innerhalb weniger Stunden ihren Mann und ihre beiden Kinder. Während ihre Umgebung Trost und Ordnung sucht, versucht sie, mit einer ungewöhnlichen Mischung aus Schmerz, Lebenshunger und Erinnerung weiterzuleben. Das auf einer wahren Geschichte beruhende Drama vollzieht die Trauerarbeit der Hauptfigur respektvoll nach, ohne ihren Schmerz zu vereinfachen. Rückblenden zeigen auch das frühere Familienleben mit all seinen Spannungen und verhindern so jede Verklärung. Dabei kontrastiert das Drama die Leichtigkeit und Fantasie des Clownsdaseins mit der Wucht des Verlusts und entwickelt daraus eine berührende Balance zwischen Melancholie und Hoffnung. Ohne Pathos setzt die Inszenierung auf stille Gesten, emotionale Offenheit und eine Atmosphäre, die Schmerz nicht beschönigt, aber dennoch das Leben feiert.